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Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Inhalte rund um das Vertragsmanagement-Portal kompakt und übersichtlich zusammengestellt. Die Informationen bieten Ihnen eine schnelle Orientierung zu zentralen Funktionen, Abläufen und Themenbereichen – klar strukturiert und auf das Wesentliche reduziert.

Was ist die Vertragsmanagement-Plattform (VM-P)?

Die VM-P ist das zentrale digitale Verfahren zur Abwicklung des Verhandlungs- und Vertragswesens in der Eingliederungshilfe (SGB IX). Sie dient als digitale Arbeitsumgebung, um den Erstellungsprozess der Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen (LVV) digital abzubilden. Bisherige analoge oder papiergebundene Prozesse werden durch eine digitale und medienbrucharme Arbeitsweise ersetzt. Die Plattform ersetzt jedoch nicht das Verhandlungsgeschehen selbst – die Vertragsparteien müssen weiterhin eigenständig verhandeln.

Welches Ziel verfolgt das VM-P?

Ziel ist die vollständige Digitalisierung des Vertragswesens in der Eingliederungshilfe. Durch die medienbrucharme Arbeitsweise werden Bearbeitungszeiten verkürzt, Fehler minimiert und Verwaltungsaufwände reduziert. Zugleich ermöglicht die Plattform eine revisionssichere Dokumentation aller Verhandlungsschritte und etabliert eine moderne Arbeitsweise, die den Anforderungen an eine zeitgemäße öffentliche Verwaltung entspricht.

Wer kann die Plattform nutzen?

Die VM-P dient allen Akteuren, die am Verhandlungsgeschehen im SGB IX beteiligt sind, insbesondere Verhandlerinnen und Verhandler der Leistungserbringer, der Leistungsträger sowie der KOSOZ AöR.

Wer darf Dokumente einsehen oder bearbeiten?

Der Zugang basiert auf einem detaillierten Rechte- und Rollenkonzept. Nutzerinnen und Nutzer erhalten nur die Ansichten und Bearbeitungsmöglichkeiten, die für ihre jeweilige Verhandlung erforderlich sind. Dies dient maßgeblich der Datensicherheit und dem Schutz vertraulicher Verhandlungsinformationen.

Können mehrere Personen einer Organisation teilnehmen?

Ja. Pro Organisation können mehrere Nutzerinnen und Nutzer registriert werden. Über das Rechte- und Rollenkonzept lassen sich individuelle Zugänge und Bearbeitungsmöglichkeiten definieren. Sie können Ihre eigenen Nutzer:innen, wie zum Beispiel eine Vertretung oder einen Berater, benennen und anlegen. Damit wird transparent festgelegt, wer im Namen des jeweiligen Leistungserbringers tätig ist. Ebenfalls ist klar geregelt und nachvollziehbar, welche Mitarbeitenden auf Seiten der Leistungsträger Zugriff haben.

 

Wie wird der Erstellungsprozess der Leistungs- und Vergütungsvereinbarung (LVV) digitalisiert?

Während des gesamten Verhandlungsprozesses haben die beteiligten Vertragsparteien die Möglichkeit, Daten zu erfassen, zu bearbeiten und anzupassen, Hinweise zu geben sowie direkt über das Portal miteinander zu kommunizieren, beispielsweise über Kommentarfunktionen. Änderungen und Bearbeitungsstände werden dabei transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Nach Abschluss der Abstimmungen kann die Vereinbarung gemeinsam im System finalisiert und abgeschlossen werden. Zudem besteht jederzeit die Möglichkeit, eigene Dokumente hochzuladen.

Wie lerne ich, mit dem VM-P zu arbeiten?

Das Portal ist intuitiv bedienbar. Für einen leichten Einstieg stehen Schulungen, Informationsveranstaltungen und digitale Hilfsmaterialien zur Verfügung. Die Einführung des digitalen Verhandlungsgeschehens wird zusätzlich durch begleitende Informations- und Austauschformate unterstützt – mit dem Ziel, den Übergang von bestehenden zu digitalen Prozessen so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Wird die Digitalisierung die Ausgestaltung der Leistungsangebote verändern?

Nein, der Leistungserbringer kann weiterhin sein Angebot – wie bisher- abgeben. Die Inhalte und Ausgestaltung der Leistungsangebote bleiben unverändert. 

Kann ich Unterlagen hochladen, ohne sie sofort zu versenden? 

Ja. Dokumente können intern hochgeladen und geprüft werden, bevor sie für den Vertragspartner freigegeben werden.

Wie funktioniert die Abstimmung der Vergütung?

Wie bisher werden die einzelnen Bestandteile der Vergütung weiterhin zwischen den beteiligten Parteien verhandelt. Die einzelnen Daten können digital abgebildet werden. Berechnungen werden dabei klar dargestellt.  Die Plattform führt keine intransparenten Berechnungen durch. Sie dient in erster Linie der strukturierten Erfassung und Darstellung der vereinbarten Werte. Sofern rechnerische Zusammenhänge dargestellt werden, etwa bei der Bildung von Summen oder Übersichten, erfolgen diese ausschließlich auf Grundlage der eingegebenen und für alle Beteiligten sichtbaren Berechnung. Die zugrunde liegenden Datenfelder sowie die daraus abgeleiteten Ergebnisse sind jederzeit nachvollziehbar einsehbar.   

Änderungen oder Anpassungen von Vergütungskomponenten erfolgen weiterhin im gegenseitigen Austausch zwischen den Beteiligten und werden nach der Einigung in den entsprechenden Datenfeldern aktualisiert. Die Plattform unterstützt damit die Nachvollziehbarkeit der Vereinbarungen, ersetzt jedoch nicht den Verhandlungsprozess selbst. Daneben besteht die Möglichkeit eigene Dokumente hochzuladen.  

 

Wie wird die Datensicherheit gewährleistet?

Der Schutz der Daten erfolgt nach hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards. Die Verarbeitung der Daten richtet sich nach allen einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorgaben. Zur Inbetriebnahme liegt ein entsprechendes Datenschutz- und Löschkonzept vor.

 

Setzt das VM-P künstliche Intelligenz ein?  

Nein. 

Wie werden technische Ausfälle abgefedert?

Der Betrieb des Vertragsmanagement-Portals (VM-P) erfolgt in einem externen, professionell betriebenen Rechenzentrum, das hohe Anforderungen an Informationssicherheit und Datenschutz erfüllt. 

Stand 28.04.2026

Anschrift

Koordinierungsstelle soziale Hilfen der schleswig-holsteinischen Kreise
Anstalt des öffentlichen Rechts (KOSOZ AöR)

Hopfenstr. 2d
24114 Kiel

Kontakt

Zentrale Fon: 04 31 / 53 05 51 - 0
Zentrale Mobil: 01 51 / 44 88 54 - 00
Fax: 04 31 / 53 05 51 - 99

E-Mail: info[at]kosoz.de

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